Angst fühlt sich an wie ein Feind. Dabei ist sie im Kern ein Beschützer, der es zu gut meint.
Angst gehört zum Leben – sie will uns schützen. Schwierig wird sie, wenn sie überschießt. Sie zu verstehen nimmt ihr viel von ihrer Macht.
Was Angst eigentlich ist
Angst ist eine der ältesten und wichtigsten Emotionen: ein Alarmsystem, das uns vor Gefahr warnt und handlungsbereit macht. Ohne sie wären wir schutzlos.
Zum Problem wird Angst, wenn sie ohne echte Gefahr anspringt oder nicht mehr aufhört. Dann warnt ein überempfindliches System vor Dingen, die real keine Bedrohung sind.
Wie Angst sich zeigt
Angst wirkt auf Körper, Denken und Verhalten:
- Herzklopfen, Enge, Unruhe
- Kreisende Sorgengedanken
- Vermeiden, was Angst macht
- Ständige Anspannung
- Katastrophen im Kopf
- Rückzug und Kontrolle
Wie du ihr begegnest
- Die Angst anerkennen.Nicht wegdrücken, sondern wahrnehmen: „Da ist Angst.“ Das allein beruhigt oft schon.
- Den Körper beruhigen.Langsames Ausatmen, Füße spüren: Über den Körper kommt das Nervensystem aus dem Alarm.
- Nach der Botschaft fragen.Wovor will die Angst dich schützen? Oft steckt ein Bedürfnis nach Sicherheit dahinter.
- In kleinen Schritten stellen.Vermeidung nährt Angst. Dich ihr behutsam und dosiert zu stellen, macht sie kleiner.
Wenn du tiefer gehen möchtest …
„Die Wurzeln der Angst – Stille Stärke“ begleitet dich dorthin, wo eine Angst entstanden ist – und wo sie sich lösen darf.
Die Wurzeln der Angst →