„Über Geld spricht man nicht.“ „Reiche sind unehrlich.“ Solche Sätze wirken – lange nachdem wir sie gehört haben.
Unsere Glaubenssätze über Geld steuern still unser Verhalten. Sie zu erkennen, ist der erste Schritt, sie zu verändern.
Was Geld-Glaubenssätze sind
Glaubenssätze über Geld sind verinnerlichte Überzeugungen darüber, was Geld ist, wer es haben darf und was es über einen Menschen aussagt. Wir haben sie meist als Kinder übernommen – ungeprüft, aber wirkmächtig.
Solche Sätze wirken wie unsichtbare Regeln: Sie bestimmen, ob wir uns Fülle erlauben oder uns unbewusst klein halten. Das Tückische: Wir halten sie für die Wahrheit, nicht für eine Prägung.
Typische Geld-Glaubenssätze
Vielleicht erkennst du einige wieder:
- „Geld verdirbt den Charakter“
- „Man muss hart dafür schuften“
- „Für mich ist nie genug da“
- „Reich und ehrlich geht nicht“
- „Über Geld spricht man nicht“
- „Ich darf nicht zu viel wollen“
Wie du sie erkennst und löst
- Die Sätze aufschreiben.Was hast du zuhause über Geld gehört und gespürt? Schreib es ungefiltert auf.
- Ihre Herkunft sehen.Wessen Stimme spricht da? Oft gehören die Sätze Eltern oder Großeltern, nicht dir.
- Sie hinterfragen.Stimmt das wirklich – immer und für alle? Der Zweifel lockert den festen Satz.
- Neue Sätze wählen.Ersetze das Alte durch Stimmiges: „Ich darf genug haben.“ „Geld darf leicht zu mir kommen.“
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